Kings of London

"Kings of London", das sind im Jahr 1968 die Polizisten der Stadt. Sie legen schon mal bei ihrer Arbeit Willkür an den Tag, wenn es ihnen danach ist. In diesem zweiten Kriminalroman um den korrekten und sensiblen Detective Kings of London Breen und seine Kollegin Tozer (zul. "Abbey Road Murder Song, BP/mp 14/144) wird ein junger Playboy ermordet in seinem verbrannten Haus aufgefunden. Die beiden Polizisten stellen fest, dass er vor dem Brand bestialisch ermordet worden sein muss. Der Tote war der Sohn eines aufstrebenden Staatssekretärs der neuen Labour-Regierung. Wegen eines möglichen politischen Skandals wird es Breen und Tozer nicht leicht gemacht zu ermitteln. Zudem erhält Breen ständig Morddrohungen, was in einem Brandanschlag auf seine Wohnung gipfelt. Breens Verdacht fällt auf den korrupten Kollegen, den er gezwungen hatte, seinen Dienst zu quittieren. Doch dann wird der ehemalige Kollege erschossen aufgefunden und Breen wegen Mordverdacht vom Dienst suspendiert. - Shaw überzeugt auch in diesem Krimi. Stilsicher lässt er die Musik- und Kunstszene und damit das Lebensgefühl der Londoner auch mit seinen Schattenseiten der Hippiebewegung aufleben. Spannend bis zum Schluss. (Übers.: Conny Lösch)

Helmut Lenz

Helmut Lenz

rezensiert für den Borromäusverein.

Kings of London

Kings of London

William Shaw
Suhrkamp (2015)

Suhrkamp Nova
472 S.
kt.

MedienNr.: 582506
ISBN 978-3-518-46610-0
9783518466100
ca. 14,99 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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