Heinrich Ooooh und die Schwarzen Sieben

Familie Ooooh betreibt ein Hotel. Die Eltern sind ziemlich chaotisch, sodass Heinrich (11) und seine Schwester Hannelore den Betrieb fast allein führen. Familie Ooooh ist zwar nicht normal, aber immerhin lebendig - ganz im Gegensatz Heinrich Ooooh und die Schwarzen Sieben zu ihren Hotelgästen, bei denen es sich um Geister, Gespenster und andere Untote handelt. Der Familienhund ist ein bereits etwas angemodertes, aber fröhliches Skelett. Eines Tages kommen menschliche Gäste ins Hotel Ooooh, die "Schwarzen Sieben": sechs schwarze Riesen mit der kleinen, resoluten Frau B. Zar als Anführerin. Seitdem verschwinden Geister- und Gespensterkinder spurlos. Heinrich und Hannelore ermitteln mit den verbliebenen Gästen, setzen die Schwarzen Sieben mit unangenehmen Essenszusätzen außer Gefecht und enttarnen Adrienne B. Zar als Geisterjägerin. Sie wird kurzerhand in einen großen Koffer gepackt und nach Brasilien verschifft. - Die Geschichte ist mit ihrem linearen Verlauf und der klaren Aufteilung von Gut und Böse leicht verständlich. Dagegen sind die vielen Namen und die Zuordnung zu ihrer Art von Untotheit bis zum Ende verwirrend. Dies tut der Verständlichkeit allerdings keinen Abbruch, schließlich ist es nicht entscheidend, ob gerade ein Geist oder ein Gespenst spricht. Sehr schön aufgemacht mit vierfarbigen Illustrationen, Kapitelaufmacherseiten, eingestreuten Homepage-Auszügen und Kochrezepten ist dieser erste Band der Heinrich-Ooooh-Reihe besonders für Jungs empfehlenswert.

Daniela Kern

Daniela Kern

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Heinrich Ooooh und die Schwarzen Sieben

Heinrich Ooooh und die Schwarzen Sieben

Hilde E. Gerard. Mit Ill. von Eric Bouwens
Thienemann (2013)

171 S. : zahlr. Ill. (z.T. farb.)
fest geb.

MedienNr.: 376819
ISBN 978-3-522-18337-6
9783522183376
ca. 12,95 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 9
Systematik: K
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