Die Kunst nicht abzustumpfen

In den Zeiten der Allgegenwart der Medien sind Katastrophenmeldungen wie die von Kriegsgräueln, Reaktorunfällen, terroristischen Anschlägen, Dürrekatastrophen, Wirtschaftskrisen schon zu unserem täglichen Brot geworden. Was soll Die Kunst nicht abzustumpfen man angesichts dieser überwältigenden Last und Belastung tun? In den Pessimismus verfallen und alles geschehen lassen? Optimistisch sein und glauben, dass sich trotz allem eine bessere Welt entwickeln wird? Der Autor, Sozialwissenschaftler und seit langen Jahren in der Friedens- und Umweltarbeit engagiert, nennt eine andere Lösung: die Hoffnung. Dabei dürfen wir nicht warten, bis die Lösung all dieser brisanten Probleme quasi "vom Himmel fällt": Wir müssen selbst aktiv werden, beherzt, aber nicht kopflos, zielgerichtet und nicht verharmlosend. Dies kann - so beschreibt er in seinem Buch - in drei Stufen erfolgen: Wir müssen Hoffnung schöpfen, Hoffnung hegen, guter Hoffnung sein. Dazu stellt er in seinem Buch Vorbilder vor wie die Propheten Moses, Jeremia, Jesaja oder Martin Luther King, beschreibt, wie wir alte Denkblockaden lösen lernen, und rät, wie wir den Zweifel an den eigenen Fähigkeiten überwinden können. - Ein wichtiges Buch, denn es macht Mut und verleiht Kraft dafür, zu hoffen und in der Folge der Hoffnung aktiv zu werden und Neues zu bewirken. Für alle Bestände sehr zu empfehlen.

Günter Bielemeier

Günter Bielemeier

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Die Kunst nicht abzustumpfen

Die Kunst nicht abzustumpfen

Stephan Marks
Gütersloher Verl.-Haus (2012)

204 S. : Ill., graph. Darst.
fest geb.

MedienNr.: 571606
ISBN 978-3-579-06696-7
9783579066967
ca. 19,99 € Preis ohne Gewähr
Systematik: Fa, Ph, So
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