Der kleine Dunkelfresser

Nach der Trennung ihrer Eltern wohnt Leo(nie) mit ihrer Mutter in einer neuen Wohnung. Seitdem hat sie Angst im Dunkeln und traut sich nicht mal über den Flur. Außerdem vermisst sie ihre alten Freunde und befürchtet, in der neuen Der kleine Dunkelfresser Schule keinen Anschluss zu bekommen. Ihre Mama muss viel arbeiten und hat wenig Zeit für Leo, aber glücklicherweise gibt es ja ihren Opa Kurt. Als sie auf dem Dachboden nach seiner Buddelschiff-Sammlung sucht, findet sie ein kleines, flauschiges Wesen, das die Dunkelheit verschluckt und zu leuchten beginnt. Sie nimmt den Dunkelfresser mit nach Hause und fühlt sich in seiner Gegenwart viel wohler. Mit der Zeit merkt sie aber, dass er ihr den Schlaf raubt. Inzwischen hat sie auch neue Freunde in der Schule gefunden und ihre alten Freunde wieder getroffen. Als sie erfährt, dass ihr Opa den Dunkelfresser vermisst, weil er sich ohne ihn nicht auf seinen dunklen Dachboden traut, bringt sie ihn zurück. - Das Buch zeigt realistisch und nachvollziehbar auf, wie Leo lernt, mit ihrer Angst umzugehen und sie zu überwinden. Als Gesprächsanlass und zum Vorlesen schon für Vorschulkinder geeignet, zum Selbstlesen ein ermutigendes Buch für geübte Leser/innen. Julia Dürr steuert einige fröhliche Illustrationen bei, die den umfangreichen Text unterstützen. - Für alle Kinderbuchbestände.

Evelin Schmidt

Evelin Schmidt

rezensiert für den Borromäusverein.

Der kleine Dunkelfresser

Der kleine Dunkelfresser

Ilka Volz. Mit Ill. von Julia Dürr
Magellan (2019)

76 S. : zahlr. Ill. (farb.)
fest geb.

MedienNr.: 599035
ISBN 978-3-7348-2839-3
9783734828393
ca. 14,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 8
Systematik: K
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