Rose und die verschwundene Prinzessin

Nach "Rose und das Geheimnis des Alchemisten" (s. BP/mp 10/943) ist dies der 2. Band um das Waisenmädchen Rose. Inzwischen hat ihr Dienstherr, der berühmte Zauberer Mr. Fountain, ihr magisches Talent erkannt und gibt ihr Rose und die verschwundene Prinzessin Zauberunterricht. Das schafft Konflikte mit dem anderen Dienstpersonal, das sich vor Zauberei fürchtet. Nur Bill hält noch zu ihr. Als die allseits beliebte Prinzessin Jane von Zauberern entführt wird, gibt das dem Hass in der Bevölkerung neuen Auftrieb. Seltsam ist auch der frühe Wintereinbruch. Beide Ereignisse scheinen in einem Zusammenhang zu stehen. Der König macht Rose zur Leibwache seiner inzwischen wieder aufgetauchten Tochter Jane. Dadurch gerät sie selbst in Lebensgefahr, denn mächtige Zauberer sind am Werk und bedrohen nicht nur die Prinzessin, sondern ganz England. Angesiedelt im Jahr 1843, verbindet der Roman geschickt historische und fantastische Elemente. Sonderbar ist das geringe Alter der Kinder: Von ihrem Verhalten her würde man sie für wesentlich älter halten. (Prinzessin Charlotte ist erst vier, aber sprachlich fit und schon ziemlich ausgebufft.) - Schön gestaltetes Cover, großer Zeilenabstand, zur Fortsetzung empfohlen.

Birgitta Negel-Täuber

Birgitta Negel-Täuber

rezensiert für den Borromäusverein.

Rose und die verschwundene Prinzessin

Rose und die verschwundene Prinzessin

Holly Webb
Ars-Ed. (2011)

334 S.
fest geb.

MedienNr.: 343766
ISBN 978-3-7607-5363-8
9783760753638
ca. 12,95 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 10
Systematik: K
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