La vie en doll

Der Mangaka Lunya Inoue erzählt im ersten Teil seiner Manga-Serie "La vie en Doll" aus dem Jahr 2013 einen klassisch ausgebreiteten Story-Manga. Zentrales Thema ist die spannende Doppelgänger-Geschichte zweier Mädchen. La vie en doll Die 14-jährige Kasumi Haruno ist eine zurückhaltende und unsichere Schülerin. Sie hat weder Freunde noch bekommt sie zu Hause Rückhalt, da ihre Mutter alkoholsüchtig ist. Nur Emi aus der Parallelklasse hält zu ihr. Eines Tages erhält Kasumi von ihrem verschollenen Vater ein mysteriöses Päckchen, das ihr Leben verändert. In dem Päckchen befinden sich ein Spiegel und ein Ring. Immer wenn das Mädchen den Ring anlegt und länger in den Spiegel schaut, wird sie quasi in den Spiegel hineingezogen und eine Art Doppelgängerin ihrer selbst übernimmt die Kontrolle über ihr Tun. Kasumis Doppelgängerin ist charakterlich ihr völliges Gegenteil und küsst so zum Beispiel ganz unverblümt Kasumis Schwarm. Zudem besitzt die angriffslustige Kasumi 2 magische Kräfte, hinter denen ein düster wirkendes europäisches Trio her ist. Neben den beiden weiblichen Hauptfiguren und einer Bildwelt voller Rüschen- und Spitzenkleider rückt vor allem das begleitende farbige Mini-Poster den Manga "La vie en Doll" ins Shojo-Genre. Inhaltlich gehört der Manga aber ganz klar ins Action-Genre. Die Geschichte ist genau wie die Verbindung französischer (""La vie en..." > Leben als) und englischer ("Doll" > Puppe) Wörter im Titel schwer nachvollziehbar. Inhaltliche Details und Wendungen bleiben genau wie die Großschreibung von "Doll" unklar. Empfehlenswert scheint dieser Manga eigentlich nur, wenn die Anschlussbände der Serie gehörig Licht ins Dunkel bringen.

Michaela Groß

Michaela Groß

rezensiert für den Borromäusverein.

La vie en doll

La vie en doll

Junya Inoue
Tokyopop (2016)

210 S. : überw. Ill. (z.T. farb.)
kt.

MedienNr.: 587690
ISBN 978-3-8420-1271-4
9783842012714
ca. 6,95 € Preis ohne Gewähr
Systematik: J
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