Die Wilde Wilma - Halali und Buddelei
Wilma, Tochter von Waldemar Wellenschreck, wurde vom früheren Kapitän Tom Totenkopf zur Kapitänin der Grimmigen Gräte ernannt. Weil er sehr ängstlich ist, wohnt er im Klohäuschen. Eines Nachts laufen sie auf Grund, sie haben eine Havarie, wie
Wilmas Kugelfisch Kringel bemerkt (daraus wird aber schnell eine "Halali"). Am anderen Morgen sehen sie, dass sie auf einer völlig durchlöcherten Insel gestrandet sind. Seit zehn Jahren versucht ein alter Piratenkapitän, seinen Schatz wieder zu finden, den er selbst verbuddelt hat. Als Wilmas Kumpane ihn entdecken, überredet sie diese, den Schatz dem alten Mann zu lassen, der mit Flip-Flop-Holzbein und Gummibärchen beste Voraussetzungen für einen zufriedenen Ruhestand findet. - In der fantasievollen Piratengeschichte verkörpert die Hauptperson Wilma einen modernen Mädchentyp, das schrullig-komische Personal ist gegen den Strich gebürstet und löst bei Liebhaberinnen von schrägem Humor sicher Heiterkeitsanfälle aus. - Überall gut einsetzbar, auch unabhängig von früheren Abenteuern (zuletzt: "Chaos und Klabauter", BP/mp 16/756).
Astrid Frey
rezensiert für den Borromäusverein.

Die Wilde Wilma - Halali und Buddelei
Jochen Till ; Steffen Gumpert
Tulipan-Verl. (2017)
Tulipan ABC
[20] Bl. : zahlr. Ill. (farb.)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 7