Mira

Mira ist weitgehend glücklich mit ihrem Leben zusammen mit ihrer fröhlichen, allein erziehenden Mutter. Und eigentlich hat sie gar kein Interesse an Liebe und Jungs, außer an ihrem Freund Louis, mit dem sie bastelt und spielt. Doch Mira als ihre beste Freundin mit einer Neuen in der Klasse den Club der Verliebten gründet, muss auch Mira sich verlieben, um Mitglied werden zu können. Krampfhaft versucht Mira das mit der Liebe, landet schließlich bei ihrem Freund Louis und am Ende bei der Erkenntnis, dass es noch nicht so weit ist für sie. Lieber das Leben als Kind genießen, das erkennt auch ihre beste Freundin, und Louis sowieso. Und am Ende erleben wir Mira wieder als fröhliches Kind, das es sich erlaubt, die Kindheit auszuleben, solange sie diese noch hat. Das ist auch die Botschaft dieses Comics, der auf lustige Weise den Lesern klar macht, dass es nicht glücklich macht, sich vorzeitig erwachsen zu geben, wenn kindliches, unbeschwertes Spielen viel mehr Glück verheißt. Es ist ein Aufklärungsbuch der besonderen Art, das nicht das Erwachsenwerden als cool verherrlicht, sondern zeigt, dass es viel cooler ist, sich in seiner altersgemäßen Rolle wohl zu fühlen. Alles hat sein Lebensalter, das Spiel und die Liebe, das wird hier in kindgemäßer, lustiger Form gezeigt. Das macht den Comic vor allem für Mädchen ab 10 Jahren empfehlenswert.

Lotte Schüler

Lotte Schüler

rezensiert für den Borromäusverein.

Mira

Mira

Sabine Lemire. Ill. von Rasmus Bregnhøi
Klett-Kinderbuch (2018)

99 S. : überw. Ill. (farb.)
kt.

MedienNr.: 594518
ISBN 978-3-95470-189-6
9783954701896
ca. 15,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 10
Systematik: K
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