Der Wilde Westen
Jahrtausendelang lebten die Ureinwohner Nordamerikas in den westlichen Gebieten der USA, entwickelten eigene Kulturen und Sprachen. Mit der Landnahme zu Beginn des 19. Jahrhunderts beginnt ihre Zurückdrängung durch Europäer, die in der Zerstörung der indigenen Kulturen, Sprachen und in der Ausrottung der Ureinwohner endet. Zunächst leben nur wenige Weiße in den westlichen Gebieten, meist Pelzjäger, doch bald folgen ihnen Siedler, die auf Trails mit Karren auf der Suche nach Land und Freiheit in das Gebiet vordringen. 1869 wird durch den Lückenschluss der ersten transkontinentalen Eisenbahn dieser Prozess enorm beschleunigt. Mit der Vernichtung der Indianerkulturen geht auch eine massive Zerstörung der Natur einher. Dieses komplexe Thema, das Klischees aufbricht, wird aus verschiedenen Perspektiven geschildert und verdeutlicht die Auswirkungen, die diese Entwicklung bis in die Gegenwart hat. Informationen spannend verpackt.
Ursula Reich
rezensiert für den Borromäusverein.
Der Wilde Westen
Alexander Emmerich ; Erzählerin: Regine Schroeder [und ein weiterer] ; Regie: Theresia Singer
headroom (2023)
Abenteuer & Wissen
1 CD (circa 85 min)
CD
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10