Der letzte Coyote

Die Serie „Bosch“ bei Amazon Prime sorgt dafür, dass einige der bereits in den 1990er-Jahren erschienenen Romane nun erstmals als Hörbuch auf den Markt kommen. Im vierten Fall der Reihe steht Ermittler Harry Bosch vor einem Scherbenhaufen: seine Der letzte Coyote Freundin hat ihn verlassen, sein Haus ist nach einem Erdbeben nicht mehr bewohnbar (was ihn nicht daran hindert, dort zu leben) und auch bei der Polizei in Los Angeles läuft nicht alles rund. Und dann ist da der große wunde Punkt oder die unbeantwortete Frage nach dem Tod der Mutter. Vor mehr als 30 Jahren, in den 1960ern, starb seine Mutter Marjorie. Die Ermittlungen wurden damals zügig eingestellt, denn man fand weder Täter noch Motiv. Nun macht sich Harry ans Werk, wälzt die alte Akte, trifft sich mit Zeitzeugen und stößt in Wespennester. Warum musste seine Mutter sterben? Manches in Connellys Romanen wirkt heute fast schon historisch, wir erleben Los Angeles in den 1980/1990er-Jahren mit all seinen Schattenseiten fernab der schillernden Großstadt und dem Schein Hollywoods. Schauspieler Oliver Erwin Schönfeld hört man gern zu – die ungekürzte Lesung bietet fast 15 Stunden Spannung! Die einzelnen Tracks sind allerdings teilweise sehr lang, das macht den Wiedereinstieg nicht immer einfach.

Felix Stenert

Felix Stenert

rezensiert für den Borromäusverein.

Der letzte Coyote

Der letzte Coyote

Michael Connelly ; gelesen von Oliver Erwin Schönfeld ; aus dem amerikanischen Englisch von Norbert Puszkar
steinbach sprechende bücher (2025)

Bosch ; [4]
2 mp3-CDs (circa 849 min)
mp3-CD

MedienNr.: 624078
ISBN 978-3-98759-075-7
9783987590757
ca. 18,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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