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Mein einziges Zuhause
Die Ich-Erzählerin ist in den Fünfzigern, als sie sich entschließt, zum ersten Mal im Leben einige Wochen allein in der Fremde zu verbringen, um sich zu erinnern und sich ihrem eigenen Befinden und den Zwängen der Herkunftsfamilie zu stellen. Und so reist sie von Helsinki nach Paris, spürt ihrem...
Nostalgia
Kubiczeks Eltern lernen sich während ihres Studiums in Moskau kennen. Um heiraten zu können, benötigt die Mutter einen Pass der DDR, muss Mitglied der SED werden und verliert dadurch ihre laotische Staatsangehörigkeit. Da sie die DDR nicht mehr verlassen darf, kann sie ihre laotische Familie, die...
Heimwärts
Nach dem autobiografischen Romanen „Muttersterben“ (2001) und dem Vaterroman „Schattenfroh“ (BP/mp 19/156) legt der 1964 in Düren geborene Autor, Musiker und Herausgeber Michael Lentz nun ein Familienbuch vor. Er überblendet die Kindheitsstimme mit der des Erwachsenen. Und er lässt den eigenen Sohn...
Maifliegenzeit
Ich-Erzähler Hans ist 65, als ihn seine Vergangenheit einholt. Seine Lebensgefährtin Anne hat ihm einen Zettel hingelegt, Daniel habe angerufen. Das ist sein einziges Kind, seit vierzig Jahren tot! Seine Schuldgefühle hat Hans verdrängt, nur jedes Jahr Anfang Mai denkt er beim Fliegenfischen zurück...
Was nicht alles möglich ist!
Was für ein ermutigender Perspektivenwechsel! Wer heute über Religion und Glauben spricht, beklagt meist vor allem, was in der Kirche alles nicht möglich ist. Irmgard Millers Buch über die "Erfahrungen einer Frau in der Seelsorge" trägt dagegen den Titel "Was nicht alles möglich ist!" Natürlich...
Die Passagierin
Mit 15 Jahren wurde Heather per Zeitreise evakuiert und nach Kolchis in ein Sanatorium gebracht. Hier wurde sie zehn Jahre auf ihr neues Leben vorbereitet. Nun kehrt sie nach Jahren, auf der Suche nach Hilfe, zurück nach Kolchis. Doch Kolchis verfällt immer mehr, denn mittlerweile wurden die...
Jenseitsreise
Kann man vom eigenen Tod erzählen? Wenn, dann geht das nur in der Literatur: Ultrachronos, so heißt das Schreiben in einer ausgedehnten Todessekunde, und „Jenseitsreise“, so lautet die Antwort von Gerhard Roth. Der gleichnamige Roman ist sein letztes Werk, aus den Manuskripten ins Werk gebracht nach...
Das rote Kanu
Buck ist konsterniert, als seine Frau Naomi verlangt, dass er die Scheidungspapiere unterschreibt. Sie habe es satt, dass durch Bucks Helfersyndrom immer wieder auch für sie gefährliche Situationen entstehen. Buck ist des Lebens überdrüssig. Als die 15-jährige Lucy bei ihm in der Bootsbauerwerkstatt...
Der Glashund
Wütend über die Nürnberger Gesetze beschließen drei jüdische Freundinnen, ihren HJ-Mitschüler Rolf auf die Probe zu stellen: eine von ihnen, Henriette sorgt dafür, dass Rolf sich in sie verliebt – doch dann lässt sie ihn fallen. Rolf sinnt auf Rache. Als er schon Karriere bei der Gestapo gemacht...
Die Schlafenden
Mit seinem Debütroman bricht Anthony Passeron das Schweigen seiner Familie über die Heroinsucht seines Onkels Désiré und die damit einhergehende Ansteckung mit dem AIDS-Virus. Schauplatz ist die ehemals erfolgreiche Metzgerei seiner Großeltern in einem jetzt vergessenen Dorf zwischen den Bergen und...









