Hallo Opa - Liebe Mirjam

Opa wagt sich in die Welt des Internets und beginnt mit seiner Enkelin Mirjam einen regen Austausch. Diese bewegt sich als "digital native" im Netz nicht nur geschickter, sondern muss auch mit Cybermobbing und dessen Folgen Hallo Opa - Liebe Mirjam kämpfen. Der Großvater ringt mit seiner Depression und anderen Gebrechen des Alters. Sie erzählen sich von ihrem Alltag, kommentieren die Ansichten des anderen und sind sich sehr nahe. - "Der Unterschied in der Verrücktheit von vierzehnjährigen Mädchen und beinahe achtzigjährigen Männern ist, dass die Mädchen an ihr leiden und die alten Männer sich an ihr vergnügen." Viele solcher Sätze, die auch geflügelte Zitate sein könnten, sind in diesem schmalen Band zu finden. Die sprachliche Meisterschaft des achtzigjährigen Autors spiegelt sich auch im Inhalt. Nicht nur die Sphären der Pubertät und des Alters werden treffend entworfen, auch der Raum der Begegnung zwischen den Generationen ist wunderbar gestaltet. Und das in nur wenigen Sätzen und skizzenhafter Beschränkung. - Dem Büchlein sind viele Leser/-innen zu wünschen, gerne aus allen drei Generationen!

Astrid Frey

Astrid Frey

rezensiert für den Borromäusverein.

Hallo Opa - Liebe Mirjam

Hallo Opa - Liebe Mirjam

Peter Härtling
Beltz & Gelberg (2013)

67 S.
fest geb.

MedienNr.: 385490
ISBN 978-3-407-82039-6
9783407820396
ca. 12,95 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 10
Systematik: K
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