Bretonischer Stolz

Umgeben vom gewohnten Personal (bekannt aus den ersten drei Romanen) und neuen skurrilen Figuren ermittelt Kommissar Dupin in einem heiklen Fall. Konfrontiert mit einer verschwundenen Leiche, einer in den Hügeln aufgetauchten zweiten, Bretonischer Stolz den privaten Nachforschungen seines Assistenten in einem mysteriösen Sandraub am Strand, der Neugierde einer älteren Dame und den nervenden Fragen seines Vorgesetzten, sieht sich Dupin in einer schier ausweglosen Situation. Garniert mit bretonischen Mythen und Legenden, der Kultur des Landes im Allgemeinen und der Esskultur im Besonderen, verbunden mit dem Druidenkult und geheimnisvollen Beziehungen zwischen der Bretagne und Schottland (beide keltisch geprägt) - dies alles vielleicht ein wenig zu dick aufgetragen - verwirren sich die Fäden immer mehr. Nach der schon obligatorischen Suspendierung Dupins geht dieser auf eigene Faust vor, um - wie nicht anders zu erwarten - die scheinbar zusammenhangslosen Fälle miteinander zu verbinden und alle Ungereimtheiten zu klären. Nicht unerwähnt bleiben darf, dass Dupins Freundin Claire von Paris in die Bretagne zieht. Das Buch endet mit einer opulenten Feier zu Dupins fünfjährigem Dienstjubiläum in der Bretagne, das alle Weggefährten vereint. - Allen Büchereien empfohlen.

Wilfried Funke

Wilfried Funke

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Bretonischer Stolz

Bretonischer Stolz

Jean-Luc Bannalec
Kiepenheuer & Witsch (2015)

376 S. : Kt.
kt.

MedienNr.: 582249
ISBN 978-3-462-04813-1
9783462048131
ca. 14,99 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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