Ein weißer Schwan in Tabernacle Street

Ben Aaronovitch schickt seinen Sonderermittler Peter Grant, der über magische Fähigkeiten verfügt, in seinen achten Fall (zuletzt: Die Glocke von Whitechapel - BP/mp 20/522). Diesmal wird Grant als Sicherheitsexperte undercover Ein weißer Schwan in Tabernacle Street in ein IT-Unternehmen, das sich mit künstlicher Intelligenz beschäftigt, eingeschleust. Dort scheint es einige Ungereimtheiten zu geben. Wir erfahren, dass bereits Monate zuvor eine Maschine gestohlen wurde, die Grant und seine Kollegen auf Umwegen zu einer weiteren Maschine führte, die von einem Orgelbauer und einer Rechenkünstlerin entworfen wurde und mit Magie gefüllt ist. Dabei gibt es immer wieder Hinweise auf Ada Lovelace und Charles Babbage, die sich als erste bereits im 19. Jh. mit Rechenmaschinen als Vorgänger unserer heutigen Computer beschäftigten. Dietmar Wunder liest mit seiner wunderbar getragenen Stimme und voller unterschiedlicher Modulationen den Krimi-Mystery-Mix vor. Dennoch - dies ist aber dem Text geschuldet - hat man Schwierigkeiten, dem verschachtelten Geschehen und den kompliziert-technischen Ausführungen zu folgen und benötigt volle Konzentration. Als Fortsetzung der Reihe sinnvoll, für Neueinsteiger eher ungeeignet.

Gabriele Güterbock-Rottkord

Gabriele Güterbock-Rottkord

rezensiert für den Borromäusverein.

Ein weißer Schwan in Tabernacle Street

Ein weißer Schwan in Tabernacle Street

Ben Aaronovitch ; gesprochen von Dietmar Wunder ; Deutsch von Christine Blum
GoyaLit (2020)

4 CDs (circa 340 min)
CD

MedienNr.: 602175
ISBN 978-3-8337-4253-8
9783833742538
ca. 16,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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