Das Haus der Malerin

Im Jahr 1970: Rose Martineau ist glücklich verheiratet, hat zwei kleine Töchter und lebt ein beschauliches Leben in Surrey, als sie unerwartet das Haus ihrer verschollenen Großtante Sadie erbt. Diese hatte in den frühen 1930er Das Haus der Malerin Jahren in dem - architektonisch besonderen - Haus gelebt und als Künstlerin gearbeitet. Rose kommt zunächst der engen Verbindung Sadies zum berühmten Dichter Tom Chiverton auf die Spur und deckt dann nach und nach die Abgründe auf, die Sadies Vergangenheit und die des Hauses umgeben. Auch in ihrem eigenen Leben muss sich Rose unerwarteten Herausforderungen stellen, die ihre bisher als sicher geglaubten Gewissheiten erschüttern ... - Das Buch wechselt zwischen den beiden Epochen und Protagonistinnen hin und her und verwebt ihre Geschichten auf spannende Weise miteinander. Das Haus der Malerin umgibt eine düstere, beklemmende Aura, die stellenweise Thrillerqualitäten hat, aber die persönlichen Konflikte der Hauptpersonen und ihre emotionalen Verstrickungen stehen im Vordergrund. Die Geschichte ist packend, lebendig und ohne Längen erzählt. Ein gelungener Roman der Erfolgsautorin. (Übers.: Mechtild Ciletti)

Vanessa Görtz-Meiners

Vanessa Görtz-Meiners

rezensiert für den Borromäusverein.

Das Haus der Malerin

Das Haus der Malerin

Judith Lennox
Pendo-Verl. (2018)

477 S.
fest geb.

MedienNr.: 595946
ISBN 978-3-86612-405-9
9783866124059
ca. 20,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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