Das rote Zimmer

Wie kein Zweiter gilt H.P. Lovecraft (1980-1937) als Vater der fantastischen Horrorliteratur. Viele der modernen Horrorautoren berufen sich auf Lovecraft, seine Ideen und Figuren. Für Lovecraft stand nie die Schilderung von Grausamkeit Das rote Zimmer im Vordergrund, sondern die Angst und die Furcht vor dem Unbekannten. - Mit dieser Produktion startet die Reihe "Lovecrafts Dunkle Idole", der erste Teil versammelt sechs Erzählungen von Wells, Cram, Arnold, Corb, Prout und Shiel, die allesamt weniger die Schilderung von Brutalität als vielmehr die Ungewissheit des tatsächlich Geschehenen (oder nur Erdachten?) beschreiben. Körperlich entstellt lebt der "Fischkopf" (so der Titel einer Erzählung) an einem See, er kennt die Fische wie kein anderer und schwimmt allabendlich mit den mächtigen Welsen. Als zwei junge Männer ihn umbringen wollen, endet das auch für sie tödlich, denn Fischkopf ist nicht allein. - Aus unerklärlichen Gründen gehen Pflanzen und Tiere ein, der Wald wird zur Ödnis, dafür tauchen gewaltige Würmer auf. - Ob Lovecraft selbst die Auswahl getroffen hätte, bleibt offen. - Die Lesungen bereiten in jedem Fall Schauern und werden Freunden des klassischen Gruselgenres gefallen. Eine lohnende Ergänzung für den Hörbuchbestand.

Felix Stenert

Felix Stenert

rezensiert für den Borromäusverein.

Das rote Zimmer

Das rote Zimmer

Herbert George Wells [und weitere] ; Sprecher: Julian Horeyseck [und weitere]
audiolino

H. P. Lovecrafts dunkle Idole ; Band 1
3 CDs (circa 234 min)
CD

MedienNr.: 598343
ISBN 978-3-86737-330-2
9783867373302
ca. 16,90 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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