Was bleibt, ist die Erinnerung

Der Tod ist eine in der Regel außerordentlich dramatische, oft traumatisierende Erfahrung, für den Sterbenden, aber auch für die Zurückbleibenden. Trost zu finden, aber auch Trost zu spenden ist da eine meist zutiefst schwierige Was bleibt, ist die Erinnerung Angelegenheit. Der Autor hat in seinem nur 160 Seiten starken, aber ungemein gehaltvollen Buch Texte jeder Art gesammelt, die ermutigen können: Gedichte, Essays, Kurzgeschichten, Sentenzen. Diese beschäftigen sich in sieben Kapitel mit der Faszination des Todes, dem Tod als Feind des Lebens, der Versöhnung mit der Sterblichkeit oder der Trauer als Weg. Was allen Texten gemeinsam ist: Sie empfinden sich nicht als gelehrte Sentenzen oder Anweisungen für eine richtig gelebte Trauer. Sie sind eher Denk- oder (wenn man so will) Fühlanstöße, die in der einen oder anderen Form Hilfen vorstellen können, die eigene Trauer für sich produktiv zu gestalten oder aber dem Trauernden in individuell gerechter Form beistehen zu können. - Dieser schmale Band ist wirklich lesenswert und kann eine große Hilfe in den schwersten Stunden des Lebens sein. Dieser "Begleiter durch die Trauerzeit" sollte in keiner unserer Büchereien fehlen!

Günter Bielemeier

Günter Bielemeier

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Was bleibt, ist die Erinnerung

Was bleibt, ist die Erinnerung

Georg Schwikart
Vier-Türme-Verl. (2014)

160 S.
fest geb.

MedienNr.: 579519
ISBN 978-3-89680-911-7
9783896809117
ca. 14,90 € Preis ohne Gewähr
Systematik: Fa
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