Papst Leo XIV. hat im zweiten Jahr seines Pontifikats seine erste Enzyklika vorlegt: Magnifica humanitas – über die Bewahrung der Menschen im Zeitalter der künstlichen Intelligenz. Darin fordert er klare Regeln im Umgang mit KI und ihre gesellschaftliche Kontrolle sowie den Schutz der Menschenwürde. Mit seinen Forderungen steht der Papst nicht allein dar, stehen doch Nutzen und Gefahren dieser allgegenwärtigen Technologie eng beieinander. In riesigen, energieintensiven Rechenzentren wird mit Hochdruck an der Entwicklung einer dem Menschen überlegenden KI gearbeitet. Schon heute häufen sich Meldungen dystopischer Anmutung: KI-Agenten greifen unbefugt auf Systeme von fremden Organisationen zu oder führen selbstständig Hackerangriffe aus. Und in der Biotechnologie sind mit ihrer Hilfe funktionsfähige Viren entwickelt worden, die es so in der Natur noch nicht gab.
Unbestritten ist, dass der Einsatz von künstlicher Intelligenz unser Leben grundlegend verändern wird – zum Guten wie zum Schlechten. Und sie ist kein Hype, der wieder verschwindet. Umso wichtiger ist es, sich aus unabhängigen Quellen über die komplexe Sachlage zu informieren. Die Medienliste des bv. beleuchtet das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln und lädt ein, den Traum von der überlegenden Superintelligenz kritisch zu hinterfragen.
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Medienliste als PDF (August 2026)
“KI - Fiktion und Realität” in der Medienliste zu Mary Shelley (aktualisiert 2026)