Slow horses

Jackson Lamb, River Cartwright und das Team von Slough House bilden eine Art Geheimagenten-Resterampe. Sie wurden aus verschiedensten Gründen abserviert und aufs Abstellgleis geschoben. Sie alle baden in Selbstmitleid und sind überzeugt, Slow horses zu Unrecht ausrangiert worden zu sein. Denn eigentlich sind sie echte Könner - wenn sie nur eine zweite Chance erhielten. Als ein pakistanischer Jugendlicher entführt wird und die Entführer im Internet eine öffentliche Enthauptung ankündigen, geraten viele Steine ins Rollen, die nie hätten bewegt werden sollen, und plötzlich sind die "Slow Horses", wie sie im MI5 genannt werden, die einzigen, die eine echte Chance haben, den Fall zu lösen. Was sie jedoch aufdecken, hat - wie jede echte Agentengeschichte - so viele Seiten und Wendungen, dass am Ende nur noch eines sicher feststeht: In diesem Verwirrspiel verfolgt jeder seinen ganz eigenen Plan. Auch die Slow Horses. - Mick Herron hat aus nicht ganz originellen Grundzutaten - ausrangierte Looser entpuppen sich als gewiefte Füchse und lösen gegen jede Wahrscheinlichkeit den Fall - eine spannende Story gemacht, die vor allem von den vielen Überraschungen lebt. Die im Ausland bereits gefeierte Serie kommt nun endlich nach Deutschland und gehört in jede Bibliothek. (Übers.: Stefanie Schäfer)

Michael Ziemons

Michael Ziemons

rezensiert für den Borromäusverein.

Slow horses

Slow horses

Mick Herron
Diogenes (2018)

471 S.
fest geb.

MedienNr.: 594026
ISBN 978-3-257-07018-7
9783257070187
ca. 24,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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