Leos Monster

Stadtmaus Leo besucht zum ersten Mal seine Freundin Zoe in ihrer Höhle auf dem Land. Während Zoe sich um den Kuchen kümmert, geht Leo ins Freie. Atemlos kommt er zurück. Er hat ein Monster gesehen: ein Riesenschwanz, grün, stachlige Leos Monster Elefantenbeine und eine gigantische Zunge. Außerdem machte es einen Riesenradau und ließ einen stinkenden Haufen hinter sich. Spätestens da wissen Zoe und Betrachter, dass es sich bei dem Tier natürlich nicht um ein Monster handelt, sondern um ein friedliebendes Wesen, das Zoe sogar beim Namen kennt. Von einer Doppelseite zur nächsten steigert sich die Spannung. Der Betrachter ist ganz gefangen von den Geschehnissen, denn er sieht immer nur einen Teil des angeblichen Monsters. Am Schluss kommt die Auflösung des Rätsels. Das Tier wird identifiziert, die beiden Mäuschen stimmen in ein ansteckendes Lachen ein. Abgesehen von der reizenden Geschichte sind es die großartigen Illustrationen, die den Reiz des neuesten Bilderbuches von Marcus Pfister, Schöpfer des Regenbogenfisches, ausmachen. In warmen Farben gehalten, souverän mit Größe und Perspektive spielend, schleicht es sich sofort in die Herzen der kleinen Betrachter. Dass die Protagonisten ein starkes Mäusemädchen und ein unwissender Mäusejunge sind, vergrößert die Lust, das Buch immer und immer wieder anzugucken.

Martina Mattes

Martina Mattes

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Leos Monster

Leos Monster

Marcus Pfister
NordSüd (2020)

[28] Seiten : farbig
fest geb.

MedienNr.: 942970
ISBN 978-3-314-10520-3
9783314105203
ca. 15,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 4
Systematik: KK
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