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Im Rahmen einer Hausarbeit findet Jonas ein Programm mit dem Namen "Die Maschine" im Internet, welches angeblich die Zukunft vorhersagen kann. Dazu nutzt es allein Informationen aus dem Internet, wie Artikel oder Daten aus Play Social Media. Die folgende Vorhersage geht dabei über Jahre bis Jahrzehnte. Jonas ist misstrauisch, entscheidet sich dann aber dafür, das Programm auszuprobieren. Zehn Tage später erhält er eine Nachricht mit seiner Vorhersage. Als er sie öffnet, ist er schockiert. Das Ergebnis sagt aus, dass er ähnlich wie sein Vater eine Familie gründen und diese dann wieder verlassen wird. Jonas will das nicht akzeptieren und entschließt sich, die Prognose zu verändern. Er will nach dem Abi eine Reise machen und um diese möglich unvorhersehbar zu gestalten, gibt es kein Reiseziel. Er startet seine Reise als Anhalter auf einer nahen Autobahnraststätte. Dort trifft er Maja, Kim und Sun, die ihn mitnehmen. Besonders mit Sun freundet sich Jonas an und als die Maschine sie als interessante Person markiert, ist er fest entschlossen, noch ein wenig bei ihr zu bleiben … - Eine spannende Geschichte, die auf die Gefahren des Internets aufmerksam macht und dabei viel Wert auf ihre Figuren legt, die auch alle überzeugend dargestellt werden. Ansonsten trumpft die Geschichte immer wieder mit unerwarteten Aspekten auf und kommt auch zu einem bewegenden Ende. Gerne empfohlen.

Julian Schirm

Julian Schirm

rezensiert für den Borromäusverein.

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Tobias Elsäßer
Carl Hanser Verlag (2020)

303 Seiten
kt.

MedienNr.: 602657
ISBN 978-3-446-26803-6
9783446268036
ca. 16,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: J
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