Das Signal
Sie hatten es sich so schön vorgestellt: Viola zieht mit ihrem Mann Adam in ein von Grund auf renoviertes altes Haus vor den Toren Wiens. Doch dann passiert ein verheerender Unfall und Viola verliert ein Bein. Fortan ist sie ans Haus gebunden, fast
immer auf Hilfe angewiesen – ihr bisheriges Leben ist vollkommen auf den Kopf gestellt. Ihr Mann engagiert eine sehr robuste, aber wenig empathische Pflegerin, die für Viola eher Last als Hilfe ist. Adam verhält sich zudem immer eigenartiger und Dinge aus Violas Umfeld verschwinden, auch ihre Freundinnen benehmen sich „komisch“. An die Umstände ihres Unfalls, ein alter Weinkeller auf dem Grundstück ist eingestürzt und hat sie unter den Trümmern begraben, kann sie sich kaum noch erinnern. Sie kommt auf die Idee, die Wege ihres Manns, der Pflegerin und anderer mit winzigen GPS-Trackern zu verfolgen. Dabei bemerkt Viola manche Merkwürdigkeit. Hat man sich gegen sie verschworen, war der Unfall gar kein Unfall und wem kann sie überhaupt noch vertrauen? Bestsellerautorin Ursula Poznanski erzählt spannend und glaubwürdig, wie sich Viola in ihrem „neuen Leben“ behaupten muss und wie hilfreich diese kleinen Tracker dabei sind. Die Lesung mit Schauspielerin Tessa Mittelstaedt sorgt für rund neun Stunden gute Unterhaltung bis zum großen Showdown-Finale.
Felix Stenert
rezensiert für den Borromäusverein.
Das Signal
Ursula Poznanski ; Tessa Mittelstaedt liest
argon hörbuch (2026)
1 mp3-CD (circa 540 min)
mp3-CD