Das hungrige Glas

Moritz und seine kleine Schwester Konstanze leben im Waisenhaus, seit ihre Eltern an der Grippe gestorben sind. Als Moritz mitten in der Nacht von Konstanzes Schreien aufwacht, traut er seinen Augen nicht. Ein riesiges Monster, das Das hungrige Glas aussieht wie ein Greif, ist dabei, seine Schwester zu entführen! Voller Panik rennt Moritz hinter dem Wesen her, verliert es aber, als es einfach vom Boden abhebt. Er kehrt ins Waisenhaus zurück, aber in dem Chaos, den das Wesen hinterlassen hat, nimmt ihn niemand ernst, also beschließt er, endgültig aus dem Waisenhaus abzuhauen und seine Schwester selbst zu suchen. Er schlägt sich ein paar Tage alleine durch und beginnt sich Waffen zu suchen und sich einen Plan zu überlegen. Als das Monster wieder auftaucht und er es jagt, begegnet er dem Monsterjäger Edgar. Er nimmt Moritz bei sich auf und beginnt ihn zu trainieren, um mit ihm zusammen, auf die Jagd nach dem Monster zu gehen, das auch er für etwas Schreckliches hält. Moritz hat am Anfang einige Probleme, beginnt aber schnell zu lernen und zusammen finden sie auch heraus, dass eine schreckliche Macht hinter dem Monster steht. - Die Geschichte nimmt schnell Spannung auf und kann sie durch die mysteriöse Macht, die langsam im Verlauf des Buches aufgedeckt wird, auch gut halten. Die Figuren sind ebenfalls interessant, so dass das Buch gut zu lesen ist. Am Ende gibt es noch ein Glossar zu den erdachten Fabelwesen. Für Herbst 2020 ist der 2. Band der Trilogie angekündigt.

Julian Schirm

Julian Schirm

rezensiert für den Borromäusverein.

Das hungrige Glas

Das hungrige Glas

Heiko Hentschel
Südpol (2019)

Glas-Trilogie ; [1]
325 Seiten : Illustrationen
fest geb.

MedienNr.: 599094
ISBN 978-3-96594-014-7
9783965940147
ca. 16,90 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 11
Systematik: K
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