Die grüne Hölle

Diese 48 Gartenkolumnen (entstanden um das Jahr 2000) sind ursprünglich fast alle in der holländischen Zeitung NRC Handelsblad und 2004 erstmals in Amsterdam als Buch erschienen. Maarten t'Hart ist deutschsprachigen Lesern bisher Die grüne Hölle nur als Autor bedeutender Romane bekannt geworden. Hier in seinem "wunderbaren Garten" offenbart sich der studierte Biologe als passionierter Natur- und Gartenliebhaber und auch als temperamentvoller Verteidiger der Tierrechte. Viele Texte sind einer bestimmten Pflanze gewidmet. Viele befassen sich auf ausgesprochen amüsante Weise mit seiner mühseligen oder erquicklichen Gartenarbeit, mit den Launen und Widrigkeiten der Natur, mit seinem Kampf gegen jede Art von Unkraut (grüne Hölle) oder auch mit vermeintlichen (Maulwurf) oder echten Schädlingen (Maulwurfsgrille, Nacktschnecke ...). Vieles würde man von diesem engagierten Naturliebhaber nicht erwarten, z.B. dass ihm sein "Laubpuster" eine derart kindliche Freude bereitet. Tagesaktuelle Fragen spielen naturgemäß oft eine Rolle, z.B. Bekämpfung von Seuchen, Frage des Klonens. Man ist verblüfft, wie viel Unterhaltungswert der berühmte holländische Autor einer Materie entlockt, die natürlich trotzdem vor allem für Garten- und Naturfreunde interessant sein wird. (Übers.: Gregor Seferens)

Helmer Passon

Helmer Passon

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Die grüne Hölle

Die grüne Hölle

Maarten 't Hart
Piper (2016)

201 S.
fest geb.

MedienNr.: 585512
ISBN 978-3-492-04895-8
9783492048958
ca. 14,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL, Pr
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