Amandas Suche

Die 17-jährigen Amanda spielt mit ihren Internet-Freunden aus aller Welt ein interaktives Rollenspiel, genannt "Ripper-Spiel" - so der Originaltitel des Romans -, so lange, bis es plötzlich nicht mehr um fiktive, sondern Amandas Suche um reale Verbrechen geht, die in Amandas Umgebung passieren. Amandas Mutter Indiana, eine Esoterikerin, die eine Praxis für Reiki betreibt, ist ebenso lebensuntüchtig wie ihre Tochter klug und eigensinnig ist. Zusammen mit ihrem Großvater und ihrem Vater, Polizeichef von San Francisco und von der Mutter geschieden, passt Amanda auf ihre Mutter auf, die in ihrer Praxis die unterschiedlichsten, z.T. skurrilen, gestörten oder nur menschliche Nähe suchenden Patienten behandelt. Die Geschichte wird immer spannender, als klar wird, dass ein Serienmörder am Werk ist, der auch Amandas Mutter bedroht und entführt. - Der neue Roman von Allende ist wieder ein Volltreffer: In der ersten Hälfte beschreibt die Autorin voller Fabulierlust die skurrilsten Typen und ihre jeweiligen Lebensgeschichten, bis dann der Roman zu einem echten Krimi wird. Für Freunde fantasievoller Geschichten ein großes Lesevergnügen! (Übers.: Svenja Becker)

Ileana Beckmann

Ileana Beckmann

rezensiert für den Borromäusverein.

Amandas Suche

Amandas Suche

Isabel Allende
Suhrkamp (2014)

476 S.
fest geb.

MedienNr.: 397499
ISBN 978-3-518-42410-0
9783518424100
ca. 24,95 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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