Atlas

Fans der Roman-Reihe „Die sieben Schwestern“ waren am Ende des siebten und vermeintlich letzten Bandes „Die verschwundene Schwester“ enttäuscht, dass die Geheimnisse um den rätselhaften Adoptivvater, Pa Salt, noch nicht aufgelöst wurden, Atlas und/oder erfreut darüber, dass Riley während des Schreibens entdeckte, dass es eines weiteren Bandes bedurfte, um seine Geschichte zu erzählen, und die Leser/-innen somit ein weiteres Mal am Leben der sieben (Adoptiv-)Schwestern teilhaben würden. Die Nachricht des plötzlichen Todes der Autorin und die Mitteilung, dass ihr Sohn Harry Whittaker, der bisher lediglich als Kinderbuchautor in Erscheinung getreten war, den letzten Band fertigschreiben würde, erfüllte mit Sorge: Konnten alle wichtigen Details rechtzeitig weitergegeben werden, und wird Whittaker die Leser/-innen genauso in Bann ziehen wie seine Mutter? Die Rezensentin brauchte einige Zeit, sich auf die Geschichte von Pa Salt einzulassen, wurde dann aber doch mitgerissen. Seine Lebensgeschichte, die Umstände seines Todes, die Fehde mit der Familie Eszu, die Adoptionen und Verknüpfung der Familiengeschichten der Schwestern mit seiner eigenen, all dies erfährt eine zufriedenstellende Aufklärung und lässt die Leser/-innen erneut eintauchen in das Leben der Schwestern. Andeutungen in den Vorgängerbänden werden aufgegriffen und zu einem schlüssigen Ende verwoben. Ein gelungener Abschluss, der keine Fragen offenlässt. Puh!!!

Gerhard Hartmann

Gerhard Hartmann

rezensiert für den Borromäusverein.

Atlas

Atlas

Lucinda Riley, Harry Whittaker ; aus dem Englischen von Karin Dufner [und drei weiteren]
Goldmann (2023)

Sieben-Schwestern-Reihe ; [8]
798 Seiten : Illustrationen
fest geb.

MedienNr.: 610333
ISBN 978-3-442-31567-3
9783442315673
ca. 24,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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