Die Longlist
Aus 205 gesichteten Titeln hat sich die Jury des Deutschen Buchpreises 2026 für 20 Romane entschieden, die sie am 11. August auf ihrer Longlist bekannt gegeben hat.
Die nominierten Romane ergründen laut Jurysprecherin Cornelia Geißler (Berliner Zeitung) auf unterschiedliche Weise das Vergangene, um Gegenwart zu verstehen: „Fragmentarische Formen von bezwingender Vielschichtigkeit haben wir ebenso aufgenommen wie große, mitreißende Erzählungen über lange Zeiträume. […] Wie soll man sich zurechtfinden in einer Welt, in der Verunsicherung um sich greift? Wir sind überzeugt: Lesen hilft. Dies sind die Bücher dafür.“
Die Jury besteht neben Cornelia Geißler aus Theresa Donner (Buchhandlung heiter bis wolkig, Halle an der Saale), Jan Ehlert (NDR), Maha El Hissy (freie Kritikerin), Emily Grunert (Literaturbüro NRW), Stefanie Kreuzer (Universität Kassel) und Adam Soboczynski (DIE ZEIT).
Welche sechs Titel aus der Longlist in die engere Auswahl für den “Roman des Jahres” kommen, erfahren wir am 8. September 2026 mit Veröffentlichung der Shortlist.
Die Rezensionen zu folgenden Titeln werden nachgereicht:
- Shida Bazyar: Die Lücken (erscheint im September)
- Franziska Gänsler: Orca (erscheint am 17. August)
- Vaerlia Gordeev: Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle (Erscheint Ende August)
- Leh-Wei Liao: Glaszeit (erscheint im August)
- Giuliano Musio: Aus anderem Holz (erscheint im September)
- Yade Yasemin Önder: Anti Müller
- Ingo Schulze: Das Wasser im August (erscheint am 26. August)
- Heinz Strunk: Memories of Heidelberg
- Karosh Taha: Gulistan
- Dana Vowinckel: Anton und Alma (erscheint im September)