Deutscher Buchpreis 2026

Die Longlist

Aus 205 gesichteten Titeln hat sich die Jury des Deutschen Buchpreises 2026 für 20 Romane entschieden, die sie am 11. August auf ihrer Longlist bekannt gegeben hat.

Die nominierten Romane ergründen laut Jurysprecherin Cornelia Geißler (Berliner Zeitung) auf unterschiedliche Weise das Vergangene, um Gegenwart zu verstehen: „Fragmentarische Formen von bezwingender Vielschichtigkeit haben wir ebenso aufgenommen wie große, mitreißende Erzählungen über lange Zeiträume. […] Wie soll man sich zurechtfinden in einer Welt, in der Verunsicherung um sich greift? Wir sind überzeugt: Lesen hilft. Dies sind die Bücher dafür.“

Die Jury besteht neben Cornelia Geißler aus Theresa Donner (Buchhandlung heiter bis wolkig, Halle an der Saale), Jan Ehlert (NDR), Maha El Hissy (freie Kritikerin), Emily Grunert (Literaturbüro NRW), Stefanie Kreuzer (Universität Kassel) und Adam Soboczynski (DIE ZEIT).

Welche sechs Titel aus der Longlist in die engere Auswahl für den “Roman des Jahres” kommen, erfahren wir am 8. September 2026 mit Veröffentlichung der Shortlist.

Cover der 20 Romane, die für den Deutschen Buchpreis 2026 nominiert sind
Die 20 nominierten Romane der Longlist

Titel mit medienprofile-Rezensionen

Wer möchte nicht im Leben bleiben

Rezension

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Mit den Mitteln einer historischen Recherche, der Dokumentation und des Dialogs untersucht die Ich-Erzählerin das Leben der hochbegabten Pianistin „Christina“ in der DDR, die sich mit 25 (...)

Unerwünschte Töchter

Rezension

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Carbes aus dem Bildungsbürgertum stammende Urgroßmutter Margarethe wächst in der Dresdner Villa „Parsifal“ auf. 1911, drei Monate vor der Geburt ihres Sohnes, heiratet sie Felix, der auch der (...)

King Cobra

Rezension

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Lazi ist in Deutschlands Westen aufgewachsen. Über die früheste Kindheit in Ungarn ist ihm nicht mehr viel gegenwärtig, aber die Geschichte vom Großvater András, der nach dem Ungarnaufstand (...)

Parasiti

Rezension

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Valli lebt mit ihrer alten Tante Lydia und neben ihrer Cousine Elvira in einer ruhigen Wohngegend in Fürstenfeldbruck in Bayern. Die russlanddeutsche Großfamilie führt ein bescheidenes, doch (...)

Liefern

Rezension

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„Liefern“ ist kein Roman mit einer fortlaufenden Handlung, vielmehr sind es einzelne Erzählungen, die an unterschiedlichen Schauplätzen spielen, wobei einzelne Personen in verschiedenen (...)

Schleifen

Rezension

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Die Sprachtheoretikerin Franziska Denk und der Zahlentheoretiker Otto Mandl sind sich in tiefer Freundschaft zugewandt. Beide sind auf der Suche nach der einen Sprache, die nicht nur lebendig (...)

Nelka

Rezension

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Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs macht sich die Ukrainerin Nelka auf den Weg nach Norddeutschland, dorthin, wo sie im Zweiten Weltkrieg Zwangsarbeit leisten musste. Mit Sorge erwartet (...)

Selbstregulierung des Herzens

Rezension

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Sanditz

Rezension

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Mit beiden Händen den Himmel stützen

Rezension

Mit beiden Händen den Himmel stützen

Der Debütroman von Lilli Tollkien handelt von der Protagonistin Lale und deren Aufwachsen in einer Berliner Männer-Kommune in den 1980ern. Drogenabhängige Mutter, alkoholabhängiger Vater, (...)

Die Rezensionen zu folgenden Titeln werden nachgereicht:

  • Shida Bazyar: Die Lücken (erscheint im September)
  • Franziska Gänsler: Orca (erscheint am 17. August)
  • Vaerlia Gordeev: Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle (Erscheint Ende August)
  • Leh-Wei Liao: Glaszeit (erscheint im August)
  • Giuliano Musio: Aus anderem Holz (erscheint im September)
  • Yade Yasemin Önder: Anti Müller
  • Ingo Schulze: Das Wasser im August (erscheint am 26. August)
  • Heinz Strunk: Memories of Heidelberg
  • Karosh Taha: Gulistan
  • Dana Vowinckel: Anton und Alma (erscheint im September)